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Norbert Hofer
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Norbert Gerwald Hofer (* 2. MĂ€rz 1971 in Vorau, Steiermark) ist ein rechtsextremercite-ref-1[1]cite-ref-2[2] österreichischer Politiker (FPÖ). Er war von 2019 bis 2021 Bundesparteiobmann seiner Partei.cite-ref-0-3-0[3]

Von MĂ€rz bis Oktober 2020 war er Landesparteiobmann der FPÖ Burgenland.cite-ref-4[4]cite-ref-orf3071719-5-0[5] Er war bis 5. Februar 2025 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.cite-ref-6[6] Von 2013 bis 2017 sowie von 2019 bis 2024 war er zudem dessen Dritter PrĂ€sident. Von 2017 bis 2019 war Hofer Bundesminister fĂŒr Verkehr, Innovation und Technologie in der Bundesregierung Kurz I. Er war bei der BundesprĂ€sidentenwahl 2016 Kandidat seiner Partei und bei der Nationalratswahl in Österreich 2019 Spitzenkandidat der FPÖ. Er war Spitzenkandidat der FPÖ fĂŒr die Landtagswahl im Burgenland 2025cite-ref-7[7] und ist seit dem 6. Februar 2025 Abgeordneter zum BurgenlĂ€ndischen Landtag.cite-ref-orf3292148-8-0[8]

Contents

‱ Leben
‱ Herkunft
‱ Partei
‱ Privates
‱ Ehrungen
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Leben

Herkunft

Laut Familiengeschichte wurde sein Großvater als Sohn burgenlĂ€ndischer Auswanderer in Chicago (Illinois, USA) geborencite-ref-news-9-0[9] und war erfolgreicher Fabrikant.cite-ref-z-chlingwinter-10-0[10] Die Vorfahren vĂ€terlicherseits stammten aus der Steiermark.cite-ref-news-9-1[9] Sein Vater Gerwald Julius Hofer war Direktor der E-Werke von Pinkafeld im Burgenlandcite-ref-11[11] und lange Zeit fĂŒr die ÖVP aktiv, fĂŒr die er im Gemeinderat von Pinkafeld saß. Norbert Hofer wuchs in bĂŒrgerlichen VerhĂ€ltnissen mit drei Geschwistern in Pinkafeld auf. Nachdem Hofers Schwester mit sechzehn Jahren an Krebs gestorben war, zog sich der Vater zunĂ€chst aus der Politik zurĂŒck. Einige Jahre spĂ€ter kandidierte er jedoch entgegen dem Druck des EigentĂŒmers der E-Werke als Parteifreier fĂŒr die FPÖ. Aus Protest gegen dieses Verhalten wurde Norbert Hofer 1993 fĂŒr die FPÖ aktiv.cite-ref-12[12] Der Vater wurde schließlich FPÖ-Gemeinderat und Obmann des freiheitlichen Seniorenringes im Burgenland.cite-ref-z-chlingwinter-10-1[10]

Ausbildung und Beruf

Hofer besuchte die Volksschule Pinkafeld (1977–1981), das Bundesrealgymnasium OberschĂŒtzen (1981–1983) und die Hauptschule Pinkafeld (1983–1985). Nach der Matura an der Höheren Technischen Lehranstalt Eisenstadt (HTBLA) in der Fachabteilung Flugtechnik im Jahr 1990 und dem PrĂ€senzdienst 1990/91 beim Bundesheer – er war im Rahmen des Assistenzeinsatzes GrenzraumĂŒberwachung an der ungarischen Grenze stationiert – war er mehrere Monate als Einrichtungsberater und technischer Zeichner bei den Pinkafelder E-Werken beschĂ€ftigt, was eine VerkaufstĂ€tigkeit bei Messen mit einschloss.

Anschließend arbeitete Hofer von 1991 bis 1994 als Bord- und Systemingenieur fĂŒr Triebwerke und Hilfsgasturbinen (Flugtechniker) sowie als Vertragsverhandler bei Lauda Air Engineering und erlangte zeitgleich den Luftfahrzeugwartschein zweiter und erster Klasse. Außerdem trat er dem Verband Österreichischer Ingenieure (VÖI) bei.

Von 1995 bis 1999 absolvierte er verhaltenstechnische Seminare und 1999 eine Ausbildung zum Kommunikations- und Verhaltenstrainer.cite-ref-13[13] Unterweisungen erhielt er beim Rhetoriktrainer Géza Molnår.cite-ref-z-chlingwinter-10-2[10]

Im Jahr 2000 legte er an der Verwaltungsschule der BurgenlĂ€ndischen Landesregierung die DienstprĂŒfung fĂŒr den Höheren Rechnungs- und Verwaltungsdienst fĂŒr Beamte ab.cite-ref-14[14] Von 2010 bis 2015 war Hofer im Amt der BurgenlĂ€ndischen Landesregierung (Landesregierung Niessl III) im Sozialcontrolling beschĂ€ftigt; 2011 erfolgte die Karenzierung, er war somit 2012/13/14 außer Dienst gestellt.cite-ref-15[15]cite-ref-parlbio-16-0[16]

Politische Laufbahn

Partei

Hofer wurde Organisationsreferent der durch Helmut Haigermoser geleiteten Interessensvertretung Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (1994), Wahlkampfleiter und Organisationsreferent der FPÖ Burgenland (1994–1996) und Stadtparteiobmann in Eisenstadt (1994–2006) sowie Mitglied des Landesparteivorstandes (ab 1994). Von 1996 bis 2007 war er LandesparteisekretĂ€r der FPÖ Burgenland; er erlebte die LandesparteiobmĂ€nner Wolfgang Rauter, Stefan Salzl und Johann TschĂŒrtz. Ebenfalls 1996 wurde er Mitglied des LandesparteiprĂ€sidiums. Nach der Landtagswahl im Burgenland 1996 war er bis 2000 Pressesprecher des FPÖ-Landesrates Wolfgang Rauter (Landesregierung Stix II). Im Zuge der Landtagswahl im Burgenland 2000 war er bis 2006 Klub­direktor des FPÖ-Landtagsklubs unter Stefan Salzl. Von 2004 bis 2009 war er Bezirksparteiobmann fĂŒr den Bezirk Eisenstadt-Umgebung. 2006 wurde er Landesparteiobmann-Stellvertreter unter Johann TschĂŒrtz und Finanzreferent der FPÖ Burgenland. Als sein „ProtegĂ©â€œ in Eisenstadt und im Burgenland gilt GĂ©za MolnĂĄr, Sohn eines gleichnamigen Bekannten und Rhetoriktrainers.cite-ref-z-chlingwinter-10-3[10]

Im Jahre 2005 gehörte Hofer zu denjenigen ParteifunktionĂ€ren, die nicht zur Abspaltung BĂŒndnis Zukunft Österreich (BZÖ) um Jörg Haider wechselten, stieg in der FPÖ daraufhin zum Mitglied des BundesparteiprĂ€sidiums und des -vorstandes auf und wurde 2005 einer der Stellvertreter des neuen Bundesparteiobmannes Heinz-Christian Strache.

In der FPÖ ist er ferner seit 2007 Vorstandsmitglied des 2006 – anstelle der frĂŒheren durch Ewald Stadler geleiteten Parteiakademie (Freiheitliche Akademie) – neu gegrĂŒndeten FPÖ-Bildungsinstituts unter der PrĂ€sidentschaft von Hilmar Kabas, fĂŒr das er seit 1996 als Trainer und Vortragender tĂ€tig war. Außerdem war er Autor des von Andreas Mölzer,cite-ref-17[17] Abgeordneter zum EuropĂ€ischen Parlament, korrigierten FPÖ-Parteiprogramms, das am 18. Juni 2011 im Rahmen des 30. Ordentlichen Bundesparteitages in Graz beschlossen wurde. Darin werde u. a. das Bekenntnis zur „deutschen Volksgemeinschaft“ bekundet.cite-ref-18[18] Überdies ist Hofer seit 1997 (damals noch unter dem Bundesparteiobmann Jörg Haider) hauptverantwortlich fĂŒr das Handbuch freiheitlicher Politik,cite-ref-19[19] das zuletzt 2013 in seiner vierten Auflage beim FPÖ-Bildungsinstitut erschien. Wissenschafter attestieren dem Handbuch einen islamophoben Diskurs.cite-ref-20[20]

Abgeordneter und im PrÀsidium des Nationalrats

Von 1997 bis 2007 war er Mitglied des Gemeinderates in Eisenstadt.

Nach der Nationalratswahl 2006 – er kandidierte hinter Manfred Kölly auf Listenplatz 2 – wurde Hofer Abgeordneter im österreichischen Nationalrat. Im Gegensatz zu anderen Kandidaten mit Behinderung „schaffte [er] den Einzug als Abgeordneter sofort“.cite-ref-21[21] Er wurde u. a. Obfraustellvertreter des Familienausschusses und SchriftfĂŒhrer des Umweltausschusses. 2008, diesmal als Spitzenkandidat der FPÖ-Liste im Burgenland, zog er erneut ein. Er war in dieser Periode u. a. Obmann des StĂ€ndigen Unterausschusses des Rechnungshofausschusses, Obmannstellvertreter des Umweltausschusses und SchriftfĂŒhrer des Familienausschusses. Von 2006 bis 2013 war er ĂŒberdies Klubobmann-Stellvertreter unter Heinz-Christian Strache des Freiheitlichen Parlamentsklubs.

Seit der XXV. Gesetzgebungsperiode 2013 ist/war er u. a. Obfraustellvertreter des StĂ€ndigen Unterausschusses des Hauptausschusses und des Hauptausschusses sowie Obmannstellvertreter des GeschĂ€ftsordnungsausschusses, Vorsitzenden-Vertreter des Untersuchungsausschusses Hypo-Untersuchungsausschuss, Obfraustellvertreter der Enquete-Kommission betreffend StĂ€rkung der Demokratie in Österreich,cite-ref-22[22] SchriftfĂŒhrer des Ausschusses fĂŒr Arbeit und Soziales und des Umweltausschusses.

In der konstituierenden Sitzung des Nationalrates nach der Nationalratswahl 2013 wurde er am 29. Oktober 2013 als Nominierter der nach Mandaten drittstĂ€rksten Partei zum Dritten NationalratsprĂ€sidenten gewĂ€hlt. Alle FPÖ-Abgeordneten trugen seinerzeit eine blaue Kornblume am Revers.cite-ref-23[23] Sein BĂŒroleiter ist der Schimanek-Sohn Rene Schimanek, FPÖ-Stadtrat in Langenlois.cite-ref-z-chlingwinter-10-4[10]

Seit 2014 ist er Obmann-Stellvertreter der Österreichischen Parlamentarischen Gesellschaft.

Bei der konstituierenden Sitzung zur Eröffnung der 26. Gesetzgebungsperiode des österreichischen Nationalrats am 9. November 2017 wurde Hofer abermals zum Dritten PrĂ€sidenten des Nationalrats gewĂ€hlt. Mit 132 von 158 gĂŒltigen Stimmen der Abgeordneten erhielt er mit 83,5 Prozent die meisten Stimmen aller PrĂ€sidenten, die in dieser Gesetzgebungsperiode gewĂ€hlt wurden.cite-ref-24[24] Da er am 18. Dezember 2017 zum Infrastrukturminister in der Bundesregierung Kurz I ernannt wurde, trat er als Dritter NationalratsprĂ€sident zurĂŒck.

Seit dem 24. Mai 2019 ist er wieder Nationalratsabgeordneter (XXVI. Gesetzgebungsperiode), er ĂŒbernahm das Mandat von Christian Ries.cite-ref-25[25] Bei der Gemeinderatswahl im Oktober 2022 wurde er in seinem Heimatort Pinkafeld zum Gemeinderat gewĂ€hlt, die Vorzugsstimmen brachten ihn vom letzten Listenplatz auf den ersten.cite-ref-vol7669963-26-0[26]cite-ref-kurier402167856-27-0[27]

BundesprÀsidentenwahl 2016

Siehe auch

:

BundesprĂ€sidentenwahl in Österreich 2016

Von FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache im Vorfeld der Wahl zum österreichischen BundesprĂ€sidenten 2016 mehrfach als möglicher Kandidat seiner Partei fĂŒr das BundesprĂ€sidentenamt genannt, wies Hofer das zunĂ€chst mit dem Hinweis, er fĂŒhle sich dafĂŒr zu jung und strebe das nicht an, noch von sich.cite-ref-28[28] Der FPÖ-Bundesparteivorstand konnte ihn letztlich von der Kandidatur ĂŒberzeugen und prĂ€sentierte ihn am 28. JĂ€nner 2016 als Kandidaten fĂŒr die Wahl.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30] FĂŒr Irritation sorgte die Äußerung in einem Interview: „Sie werden sich noch wundern, was alles möglich ist!“ Sie wurde im Wahlkampf „von vielen Menschen als unverhohlene Drohung empfunden, wonach die Rechte des BundesprĂ€sidenten auf bisher völlig unĂŒbliche Weise ausgeweitet werden sollen, um eine Ă€hnliche MachtfĂŒlle wie der französische bzw. amerikanische PrĂ€sident zu erreichen.“ Die Äußerung wurde von der Forschungsstelle fĂŒr Österreichisches Deutsch an der UniversitĂ€t Graz zum Unspruch des Jahres 2016 gewĂ€hlt.cite-ref-31[31]

Im ersten Wahldurchgang dominierten im Wahlkampf die Themen FlĂŒchtlingskrise und das AmtsverstĂ€ndnis der Kandidaten bzw. der Umgang mit den Kompetenzen eines BundesprĂ€sidenten.cite-ref-32[32] So trat Hofer als Gegner des transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf und kĂŒndigte an, als BundesprĂ€sident den Vertrag nicht zu unterzeichnen. Die Bevölkerung solle ĂŒber eine Volksabstimmung darĂŒber entscheiden.cite-ref-33[33] Beim Thema FlĂŒchtlingskrise lehnte Hofer eine numerische Obergrenze fĂŒr FlĂŒchtlinge ab, da es lediglich eine „Beruhigungspille“ fĂŒr die Bevölkerung sei. Hofer sprach sich fĂŒr weitere Kontrollen an den Staatsgrenzen innerhalb des Schengen-Raums aus und befĂŒrwortete mehr Sach- statt Geldleistungen fĂŒr Asylberechtigte.cite-ref-34[34] In der Stichwahl dominierten Ă€hnliche Themen.cite-ref-35[35] Bei der Volksabstimmung in Österreich ĂŒber den Beitritt zur EuropĂ€ischen Union im Jahr 1994 stimmte Hofer gegen einen EU-Beitritt.cite-ref-36[36] Im Wahlkampf bekrĂ€ftigte er diese Entscheidung und wĂŒrde auch heute gegen einen EU-Beitritt stimmen, wenn Österreich nicht Mitglied der EU wĂ€re. Laut Hofer hĂ€tte Österreich heute Ă€hnliche bilaterale VertrĂ€ge mit der EU wie die Schweiz.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38]

Im ersten Wahlgang am 24. April 2016 erhielt er mit 35,05 Prozent die meisten Stimmen vor dem unabhĂ€ngigen Kandidaten Alexander Van der Bellen (Die GrĂŒnen), der 21,34 Prozent erreichte. Im darauffolgenden zweiten Wahlgang (Stichwahl) am 22. Mai 2016 unterlag er ihm knapp mit 49,65 Prozent der abgegebenen Stimmen. Dieser Wahlgang wurde von der FPÖ mit einer Wahlanfechtung beeinsprucht und vom Verfassungsgerichtshof wegen formaler MĂ€ngel bei der AuszĂ€hlung der Briefwahlstimmen aufgehoben. Mit dem Ende der Amtszeit von BundesprĂ€sident Heinz Fischer am 8. Juli ĂŒbernahm das Kollegium der drei NationalratsprĂ€sidenten, neben Hofer die NationalratsprĂ€sidentin Doris Bures (SPÖ) und der Zweite PrĂ€sident Karlheinz Kopf (ÖVP), nach Artikel 64 B-VG die AmtsgeschĂ€fte des BundesprĂ€sidenten. Bei der Wiederholung des zweiten Wahlgangs am 4. Dezember 2016 unterlag er mit 46,21 Prozent der Stimmen erneut seinem Gegenkandidaten Alexander Van der Bellen.

Bundesminister fĂŒr Verkehr, Innovation und Technologie

Nachdem die ÖVP und die FPÖ bei der Nationalratswahl 2017 stark zulegen konnten, bildeten sie eine gemeinsame Regierungskoalition. Norbert Hofer wurde von der FPÖ als Infrastrukturminister nominiert und schließlich am 18. Dezember 2017 von BundesprĂ€sident Van der Bellen als Minister in der Bundesregierung Kurz I ernannt und angelobt.

In Folge des Video-Skandals um Heinz-Christian Strache und der Entlassung von Bundesinnenminister Herbert Kickl wurde Norbert Hofer auf eigenen Wunsch am 22. Mai 2019 aus seinem Ministeramt durch BundesprÀsident Alexander Van der Bellen enthoben.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft beantragte im Februar 2020 die Aufhebung der parlamentarischen ImmunitĂ€t Hofers. Als Grund wird der Verdacht der Geschenkannahme wĂ€hrend seiner Zeit als Verkehrsminister genannt.cite-ref-39[39] Im Februar 2022 wurde bekannt, dass die zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftssachen und Korruption das Verfahren einstellte, weil keine Anhaltspunkte dafĂŒr vorlagen, dass der zu prĂŒfende Sachverhalt einen strafbaren Tatbestand, insbesondere jenen nach § 304 Abs. l und 2 erster Fall StGB, zu erfĂŒllen vermochte.cite-ref-40[40]

Bundesparteiobmann der FPÖ

Am 4. Juni 2019 wurde Hofer als Spitzenkandidat fĂŒr die Nationalratswahl in Österreich 2019 vom ParteiprĂ€sidium einstimmig nominiert.cite-ref-41[41] Zu diesem Zeitpunkt war er bereits designierter Parteiobmann.

Seit 14. September 2019 war er gewĂ€hlter Bundesparteiobmann der FPÖ.cite-ref-42[42] Nachdem seine Partei bei der Nationalratswahl 2019 16,17 Prozent der Stimmen erhalten hatte, wollte Hofer vorerst keine konkreten SondierungsgesprĂ€che mit Sebastian Kurz und der ÖVP fĂŒhren, weil die FPÖ aus Hofers Sicht keinen Regierungsauftrag erhalten hat.cite-ref-43[43]

Am 7. MĂ€rz 2020 wurde Hofer mit 100 von 132 gĂŒltigen Stimmen zum Landesparteiobmann der FPÖ Burgenland gewĂ€hlt. Gegenkandidat Manfred Haidinger erhielt 32 Stimmen.cite-ref-orf3037983-44-0[44] Im Oktober 2020 ĂŒbergab er den Vorsitz der FPÖ Burgenland an Alexander Petschnig.cite-ref-orf3071719-5-1[5]

Am 1. Juni 2021 trat Hofer als Parteiobmann zurĂŒck.cite-ref-0-3-1[3]

Im Oktober 2024 verstĂ€ndigte sich der Landesparteivorstand der FPÖ Burgenland auf Norbert Hofer als FPÖ-Spitzenkandidaten fĂŒr die Landtagswahl im Burgenland 2025.cite-ref-45[45] Mit Beginn der XXIII. Gesetzgebungsperiode am 6. Februar 2025 wechselte er in den BurgenlĂ€ndischen Landtag, wo er Johann TschĂŒrtz als FPÖ-Landtagsklubobmann nachfolgte.cite-ref-orf3290975-46-0[46] Im Nationalrat rĂŒckte Michael Gmeindl fĂŒr ihn nach.cite-ref-47[47] Im Dezember 2025 gab er seinen RĂŒckzug als Klubobmann mit 14. JĂ€nner 2026 bekannt, er werde zweiter GeschĂ€ftsfĂŒhrer bei der Beteiligungsgesellschaft Binder-Leitl Investment GmbH.cite-ref-48[48] ZusĂ€tzlich soll er ab dem 1. Februar 2026 bei der Emerald Horizon AG in Graz die strategische Kommunikationsarchitektur verantworten.cite-ref-49[49] Sein Landtagsmandat behielt er bei.cite-ref-50[50] Zu seinem Nachfolger als FPÖ-Klubobmann im Landtagsklub wurde im JĂ€nner 2026 zunĂ€chst Sandro Waldmann gewĂ€hlt. Nachdem dieser die Wahl nicht annahm, wurde Christian Ries Klubobmann.cite-ref-51[51]

Politische Positionen

Hofer befĂŒrwortet einen Wechsel von der reprĂ€sentativen hin zur direkten Demokratie „nach schweizerischem Vorbild“. Er tritt als Gegner des transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) auf und kĂŒndigte an, im Fall seiner Wahl als BundesprĂ€sident sein Veto einzulegen und eine Volksabstimmung zu erzwingen. Auch in weiteren Bereichen wollte er ein neues, nicht auf ReprĂ€sentation beschrĂ€nktes AmtsverstĂ€ndnis pflegen. Hofer ist Mitautor des Parteiprogramms der FPÖ und des „Handbuchs freiheitlicher Politik“ und begrĂŒĂŸte die von Heinz-Christian Strache, dessen Stellvertreter er war, durchgesetzte Wiederaufnahme des unter Jörg Haider gestrichenen Bekenntnisses zur „deutschen Sprach- und Kulturgemeinschaft“. Zuwanderung und eingetragene Partnerschaft fĂŒr Homosexuelle lehnt er ab.cite-ref-welt-154737893-52-0[52]

Hofer bekundete im Vorfeld der BundesprĂ€sidentenwahl 2016 wiederholt VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass die Österreicher angesichts der FlĂŒchtlingskrise vermehrt Waffenbesitzkarten beantragten; die Menschen versuchten „immer, sich in unsicheren Zeiten zu schĂŒtzen“. Hofer ist selbst Waffenbesitzer und SportschĂŒtze.cite-ref-53[53]cite-ref-54[54] Im September 2016 hat er sich fĂŒr den Abriss des Hitler-Geburtshauses in Braunau am Inn ausgesprochen.cite-ref-55[55]

Als FPÖ-Chef bekundete Hofer seine Absicht, den Umweltschutz zu einem Schwerpunkt zu machen, und bezeichnete als „die grĂ¶ĂŸten Herausforderungen unserer Zeit“ den „Klimaschutz und de[n] von den Menschen herbeigefĂŒhrte[n] Klimawandel“. Anders als sein VorgĂ€nger Heinz-Christian Strache wĂŒrde er nicht bezweifeln, dass die ErderwĂ€rmung menschengemacht ist.cite-ref-56[56] Vor der Nationalratswahl 2019 Ă€ußerte er dagegen in einer Talkrunde mit Bezug auf die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg: „Was kommt als NĂ€chstes? Das Klima-Kriegsrecht? Wir wollen keine Zöpferl-Diktatur.“cite-ref-57[57]

Das Coronavirus bezeichnete Hofer im Mai 2020 als „ein Grippevirus, das fĂŒr ĂŒber 80 Prozent der Bevölkerung nicht gefĂ€hrlich“ sei. Er warf der Regierung vor, die umfangreiche Vollmacht, die sie bekommen habe, fĂŒr „verfassungswidrige ErlĂ€sse und Verordnungen“ missbraucht zu haben, und warnte vor einer „zweiten Welle der Rekordarbeitslosigkeit und Insolvenzen“.cite-ref-58[58] Am 16. Juni 2020 machte Hofer an einer Wahlkampfveranstaltung die Aussage „Ich fĂŒrchte mich nicht vor Corona. Corona ist nicht gefĂ€hrlich. Da ist der Koran gefĂ€hrlicher.“ Daraufhin wurde er wegen Volksverhetzung angezeigt.cite-ref-59[59]

Verkehrspolitik

Im Jahr 2018 sprach sich Hofer fĂŒr die EinfĂŒhrung von Tempo 140 auf zwei Drittel aller österreichischen Autobahnen aus. Sein Vorschlag steht in Widerspruch zu den Empfehlungen eines vom Verkehrsministerium beauftragten Expertengremiums, das die Aufgabe hatte, Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu erarbeiten. Das Gremium sprach sich fĂŒr eine Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h auf allen Autobahnen und Schnellstraßen fĂŒr alle PKW aus. Dieser Vorschlag wird von Hofer abgelehnt, da man Klimaziele im Verkehrsbereich ĂŒber die Schaffung von Anreizen und nicht durch Verbote erreiche. Ein von Hofer fĂŒr Jahresbeginn 2019 fĂŒr drei Straßenkreuzungen in Linz initiiertes Pilotprojekt zum „Rechtsabbiegen bei Rot“ wird von der Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr, dem Österreichischen Gemeindebund und dem Verkehrsclub Österreich kritisiert.cite-ref-60[60]

Sonstige TĂ€tigkeiten

Hofer ist umweltpolitisch tĂ€tig. Seit 2010 ist er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der österreichischen Sektion der gemeinnĂŒtzigen EuropĂ€ischen Vereinigung fĂŒr Erneuerbare Energien Eurosolar e. V. (EUROSOLAR).cite-ref-61[61] 2011 wurde er Beiratsmitglied der Interessensvertretung der SpartenverbĂ€nde fĂŒr erneuerbare Energie, Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

Im GeschĂ€ftsjahr 2010/11 war er Aufsichtsratsmitglied der Charterfluggesellschaft Mapjet AG und 2011/12 der International Sky Services AG sowie von 2010 bis 2012 Vorstandsvorsitzender beim MehrheitseigentĂŒmer der mapjet (PAF-Privatstiftung).

Privates

Leben und Familie

Hofer ist in zweiter Ehe verheiratet und hat vier Kinder,cite-ref-62[62] wobei drei aus der ersten Ehe stammen. Aus seiner jetzigen Ehe mit Verena Hofer ging eine Tochter hervor. Hofer bezeichnet sich selbst als glÀubig. Er trat 2009 aus der katholischen Kirche aus und wurde evangelisch.cite-ref-63[63] Sein Hauptwohnsitz befindet sich in Pinkafeld im Burgenland.cite-ref-parlbio-16-1[16]

Sein Großonkel war der Höhlenforscher Hermann Hofer (1908–2003).cite-ref-64[64]

Unfall und Ehrenamt

Im Jahr 2003 stĂŒrzte Hofer mit dem Paragleiter in Stubenberg am See in der Steiermark ab und zog sich schwere WirbelsĂ€ulenverletzungen zu. Diese Verletzung fĂŒhrte bei ihm zu einem inkompletten Querschnittsyndrom. Seither ist er auf die UnterstĂŒtzung eines Gehstocks angewiesen.cite-ref-65[65]

Ehrenamtlich engagiert er sich seitdem in der Behindertenpolitik. Hofer ist seit 2007 Mitglied des Bundesbehindertenbeirates und seit 2009 des Österreichischen Rates fĂŒr Freiwilligenarbeit. Von 2008 bis 2012 war er VizeprĂ€sident der Landesgruppe Burgenland des Österreichischen Zivil-Invalidenverbandes (ÖZIV).

SchĂŒlerverbindung

Hofer ist Ehrenmitglied der SchĂŒlerverbindung „pennal-conservative Burschenschaft Marko-Germania zu Pinkafeld“ im CDC.cite-ref-diepresse-66-0[66] Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) attestiert der Verbindung „völkischen Nationalismus“ und „Demokratieskepsis“. Die Burschenschaft habe einen „politischen Auftrag“.cite-ref-67[67]

Ehrungen
Veröffentlichungen

‱ Aufstehen fĂŒr Österreich: Mein Leben nach der QuerschnittslĂ€hmung, Leopold Stocker Verlag, Graz/Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7020-1857-3

Hofer ist Autor bzw. Herausgeber mehrerer beim FPÖ-Bildungsinstitut erschienener Schriften:

‱ Behinderung und PflegebedĂŒrftigkeit in Österreich. Ein Wegweiser [Maßnahmen zur Sicherung einer legalen, leistbaren und praxisnahen Pflege und Betreuung]. 3. Auflage. Freiheitliche Akademie, Wien 2010, ISBN 978-3-902720-05-4.
‱ (Hrsg.): Michael Howanietz: FĂŒr ein freies Österreich. SouverĂ€nitĂ€t als Zukunftsmodell. Freiheitlicher Parlamentsklub, Wien 2013, ISBN 978-3-902720-11-5.cite-ref-71[71]cite-ref-72[72]
‱ (Hrsg.): Michael Howanietz: Nur selbstversorgt heißt SouverĂ€n. Wer Wasser, Nahrung und Energie hat, dem wird Freiheit gegeben. FPÖ-Bildungsinstitut, Wien 2013, ISBN 978-3-902720-07-8.
‱ Handbuch freiheitlicher Politik. Ein Leitfaden fĂŒr FĂŒhrungsfunktionĂ€re und MandatstrĂ€ger der Freiheitlichen Partei Österreichs. 4. Auflage, FPÖ-Bildungsinstitut, Wien 2013.
‱ mit Elisabeth Schwetz, Mario Arnhold: Leben nach der QuerschnittlĂ€hmung. Ratgeber fĂŒr behinderte und pflegebedĂŒrftige Menschen. Ein Wegweiser. FPÖ-Bildungsinstitut, Wien 2014, ISBN 978-3-902720-18-4.
‱ (Hrsg.): Dietrich Wertz, Michael Howanietz: Energie und Lebensmittel – Grundlagen der Freiheit. 3. Auflage. FPÖ-Bildungsinstitut, Wien 2015.

Außerdem erschienen folgende BeitrĂ€ge:

‱ mit Hannes Swoboda und Stephan Pernkopf: Parteipolitik hat hier nichts zu suchen. In: Barbara Schmidt (Hrsg.): Strom aufwĂ€rts. 10 Jahre Liberalisierung des Strommarkts in Österreich (= Energiewirtschaft. Band 1). Lit, Wien u. a. 2011, ISBN 978-3-643-50296-4, S. 205 ff.

Siehe auch

‱ Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Nationalrat (XXIII., XXIV., XXV. und XXVI. Gesetzgebungsperiode)

Literatur

‱ Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. Teil 3: (1996–2001) mit ErgĂ€nzungen und NachtrĂ€gen zu Teil 1 und 2 (= BurgenlĂ€ndische Forschungen. Bd. 84). Amt der BurgenlĂ€ndischen Landesregierung, Abt. 7, Hauptreferat Landesarchiv und Landesbibliothek, Eisenstadt 2001, ISBN 3-901517-29-4, S. 76.
‱ Norbert Hofer im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
‱ Hans-Henning Scharsach: Stille Machtergreifung. Hofer, Strache und die Burschenschaften. Kremayr & Scheriau, 2. Auflage, Wien 2017, ISBN 978-3-218-01084-9.

Weblinks

Commons

: Norbert Hofer

– Sammlung von Bildern

Wikiquote: Norbert Hofer

– Zitate

‱ Literatur von und ĂŒber Norbert Hofer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Norbert Hofer auf der Website des österreichischen Parlaments
‱ Dossier Norbert Hofer auf meineabgeordneten.at
‱ WebprĂ€senz von Norbert Hofer, auf norberthofer.at

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Oliver Das Gupta: FPÖ in Österreich: Norbert Hofer neigt zum rechten Rand. In: SĂŒddeutsche.de. 20. Mai 2016, abgerufen am 3. Februar 2025.
cite-note-22. ↑ Thomas Prior: Der Fuchs im Schafspelz. In: Die Presse. 20. Mai 2016, abgerufen am 3. Februar 2025.
cite-note-0-33. ↑ Norbert Hofer tritt als FPÖ-Parteichef zurĂŒck. In: ORF.at. 1. Juni 2021, abgerufen am 1. Juni 2021.
cite-note-44. ↑ FPÖ-Wahl: Nur 75,8 Prozent fĂŒr Hofer. In: ORF.at. 7. MĂ€rz 2020, abgerufen am 7. MĂ€rz 2020.
cite-note-orf3071719-55. ↑ Petschnig ĂŒbernimmt FPÖ-Burgenland-Vorsitz. In: ORF.at. 15. Oktober 2020, abgerufen am 15. Oktober 2020.
cite-note-66. ↑ Hofer Norbert, Ing. | Parlament Österreich. Abgerufen am 26. Februar 2025.
cite-note-77. ↑ Hofer FPÖ-Spitzenkandidat bei Landtagswahl. In: burgenland.ORF.at. 3. Oktober 2024, abgerufen am 26. November 2024.
cite-note-orf3292148-88. ↑ Landtag konstituierte sich. In: ORF.at. 6. Februar 2025, abgerufen am 6. Februar 2025.
cite-note-news-99. ↑ Der dritte Mann. Norbert Hofer hat zwei Aufgaben: ÖVP-WĂ€hler anlocken & Strache die BĂŒhne bereiten. news.at, 13. Februar 2016.
cite-note-z-chlingwinter-1010. ↑ Christa Zöchling, Jakob Winter: Der VolksempfĂ€nger: Was uns bei Norbert Hofer Angst macht. profil.at, 18. Mai 2016.
cite-note-1111. ↑ Johann Kriegler: Politisches Handbuch des Burgenlandes. Teil 3: (1996–2001) mit ErgĂ€nzungen und NachtrĂ€gen zu Teil 1 und 2 (= BurgenlĂ€ndische Forschungen. Bd. 84). Amt der BurgenlĂ€ndischen Landesregierung, Abt. 7, Hauptreferat Landesarchiv und Landesbibliothek, Eisenstadt 2001, ISBN 3-901517-29-4, S. 76.
cite-note-1212. ↑ Nina Horaczek, Claudia Reiterer: HC Strache: sein Aufstieg, seine HintermĂ€nner, seine Feinde. Verlag Ueberreuter, Wien 2009, ISBN 978-3-8000-7417-4, S. 124 f.
cite-note-1313. ↑ Dossier Ing. Norbert Hofer. In: meineabgeordneten.at. Abgerufen am 22. Juni 2016.
cite-note-1414. ↑ FPÖ: Parlamentsklub: Ing. Norbert Hofer (abgerufen am 16. Mai 2016)
cite-note-1515. ↑ Norbert Hofer - Biographie. In: Wiener Zeitung. Abgerufen am 18. April 2016.
cite-note-parlbio-1616. ↑ Biographie von Norbert Hofer auf parlament.gv.at. Abgerufen am 18. April 2016.
cite-note-1717. ↑ Nina Horaczek, Claudia Reiterer: H. C. Strache. Sein Aufstieg, seine HintermĂ€nner, seine Feinde. Ueberreuter, Wien 2009, ISBN 978-3-8000-7417-4, S. 136.
cite-note-1818. ↑ Andreas Peham: Die zwei Seiten des GemeinschaftsdĂŒnkels. Zum antisemitischen Gehalt freiheitlicher IdentitĂ€tspolitik im Wandel. In: Österreichische Zeitschrift fĂŒr Politikwissenschaft, 39 (2010) 4, S. 467–481, hier: S. 467 [aufgrund des spĂ€teren Bundesparteitags hier nur ErwĂ€hnung des Handbuchs und noch ohne Verweis auf Parteiprogramm]; aktualisierte Version: S. 1; vgl. Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes: Die FPÖ und das "freiheitliche Magazin". Neues von ganz rechts – Februar 2016, abgerufen am 24. Mai 2016; vgl. Joachim Riedl: Heimat an die Macht. In Graz rĂŒsteten sich die Freiheitlichen fĂŒr die RegierungsĂŒbernahme. In: Die Zeit, Nr. 26/2011, 22. Juni 2011.
cite-note-1919. ↑ Nina Horaczek, Claudia Reiterer: H. C. Strache. Seine Aufstieg, seine HintermĂ€nner, seine Feinde. Ueberreuter, Wien 2009, ISBN 978-3-8000-7417-4, S. 137.
cite-note-2020. ↑ Farid Hafez: Islamophober Populismus. Moschee- und Minarettbauverbote österreichischer Parlamentsparteien (= VS research). Mit einem Geleitwort von Anton Pelinka, VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-531-17152-4, S. 108; vgl. Michal Krzyzanowski: From Anti-Immigration and Nationalist Revisionism to Islamophobia: Continuities and Shifts in Recent Discourses and Patterns of Political Communication of the Freedom Party of Austria (FPÖ). In: Ruth Wodak, Majid KhosraviNik, Brigitte Mral (Hrsg.): Right-Wing Populism in Europe: Politics and Discourse. Bloomsbury, London u. a. 2013, ISBN 978-1-78093-343-6, S. 135–148, hier: S. 142.
cite-note-2121. ↑ Angelika Wegscheider: Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen. In: SWS-Rundschau 53 (2013) 2, S. 216–234, hier: S. 226, Fn. 20.
cite-note-2222. ↑ www.parlament.gv.at
cite-note-2323. ↑ JĂŒrgen Klatzer: Im Dunstkreis der blauen BlĂŒte. In: Kurier. 12. Mai 2016, abgerufen am 22. Juni 2016.
cite-note-2424. ↑ NationalratsprĂ€sidium: Norbert Hofer erhĂ€lt die meiste Zustimmung. In: Der Standard. 9. November 2017, abgerufen am 9. November 2017.
cite-note-2525. ↑ Kurier: Christian Ries (FPÖ) muss Platz im Nationalrat wieder rĂ€umen. Artikel vom 24. Mai 2019, abgerufen am 24. Mai 2019.
cite-note-vol7669963-2626. ↑ Norbert Hofer: Gemeinderat statt PrĂ€sident. In: VOL.at/APA. 3. Oktober 2022, abgerufen am 4. Oktober 2022.
cite-note-kurier402167856-2727. ↑ Burgenland-Wahlen: Norbert Hofer zieht in Pinkafelder Gemeinderat ein. In: Kurier.at. 3. Oktober 2022, abgerufen am 4. Oktober 2022.
cite-note-2828. ↑ BundesprĂ€sident: Hofer fĂŒhlt sich noch zu jung. In: Kurier. 29. Dezember 2015, abgerufen am 22. Juni 2016.
cite-note-2929. ↑ FPÖ schickt Norbert Hofer in PrĂ€sidentenrennen. In: ORF.at. 28. Januar 2016, abgerufen am 30. Mai 2022.
cite-note-3030. ↑ Hofburg-Wahl: Hofer tritt fĂŒr FPÖ an. In: burgenland.orf.at. ORF, 28. Januar 2016, abgerufen am 30. Mai 2022.
cite-note-3131. ↑ Das österreichische Wort des Jahres 2016 (Memento vom 2. Januar 2019 im Internet Archive) bei oedeutsch.at
cite-note-3232. ↑ BundesprĂ€sidenten-Wahl: FlĂŒchtlingskrise und AmtsverstĂ€ndnis dominieren Wahlkampf. In: APA-OTS. 18. April 2016, abgerufen am 9. Juni 2016.
cite-note-3333. ↑ Philipp Aichinger: TTIP: Norbert Hofers Veto auf dĂŒnnem Eis. In: Die Presse. 26. April 2016, abgerufen am 9. Juni 2016.
cite-note-3434. ↑ BP-Wahl: Wie stehen KandidatInnen zu Integration und Asyl. Medienservicestelle, 16. April 2016, archiviert vom Original am 8. Juni 2016; abgerufen am 9. Juni 2016.
cite-note-3535. ↑ Analyse zur BundesprĂ€sidentenwahl - Asyl auch im Stichwahlkampf Thema Nummer eins. In: APA-OTS. 18. April 2016, abgerufen am 9. Juni 2016.
cite-note-3636. ↑ Vgl. Nina Horaczek, Claudia Reiterer: H. C. Strache. Seine Aufstieg, seine HintermĂ€nner, seine Feinde. Ueberreuter, Wien 2009, ISBN 978-3-8000-7417-4, S. 139; vgl. Rainer Nowak, Christian Ultsch: Norbert Hofer: „Ist Integration noch möglich?“ (Interview). In: Die Presse, 17. Mai 2016.
cite-note-3737. ↑ BP-Wahl: Hofer wĂŒrde gegen EU-Beitritt stimmen. In: diepresse.com. 10. April 2016, abgerufen am 22. Juni 2016.
cite-note-3838. ↑ Ein Brief an ... Norbert Hofer. In: Die Presse. 20. Mai 2016, abgerufen am 22. Juni 2016.
cite-note-3939. ↑ WKStA beantragte beim Parlament die Auslieferung Hofers fĂŒr Ermittlungen - derStandard.at. Abgerufen am 24. Februar 2020 (österreichisches Deutsch).
cite-note-4040. ↑ ORF, Norbert Hofer: NachtrĂ€gliche Mitteilung: [1]
cite-note-4141. ↑ ORF at/Agenturen red: FPÖ nominiert Hofer zum Spitzenkandidaten. 4. Juni 2019, abgerufen am 4. Juni 2019.
cite-note-4242. ↑ ORF at/Agenturen red: Parteitag: 98,25 Prozent fĂŒr neuen FPÖ-Obmann Hofer. 14. September 2019, abgerufen am 14. September 2019.
cite-note-4343. ↑ Kurz akzeptiert FPÖ-Oppositionsansage ORF, 10. Oktober 2019
cite-note-orf3037983-4444. ↑ Hofer als FPÖ-Landesparteichef gewĂ€hlt. In: ORF.at. 7. MĂ€rz 2020, abgerufen am 7. MĂ€rz 2020.
cite-note-4545. ↑ Hofer FPÖ-Spitzenkandidat bei Landtagswahl. In: ORF.at. 3. Oktober 2024, abgerufen am 3. Oktober 2024.
cite-note-orf3290975-4646. ↑ FPÖ: Neue Rollen fĂŒr Hofer und TschĂŒrtz. In: ORF.at. 28. Januar 2025, abgerufen am 10. Februar 2025.
cite-note-4747. ↑ Köpfe der Woche: Verena Dunst und Michael Gmeindl. In: bvz.at. 9. Februar 2025, abgerufen am 10. Februar 2025.
cite-note-4848. ↑ Norbert Hofer geht als Klubobmann. In: ORF.at. 11. Dezember 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
cite-note-4949. ↑ Weiteres Standbein fĂŒr Norbert Hofer in Graz. In: ORF.at. 23. Dezember 2025, abgerufen am 23. Dezember 2025.
cite-note-5050. ↑ ORF.at: Norbert Hofer behĂ€lt Landtagsmandat. In: burgenland.orf.at. 27. Dezember 2025, abgerufen am 27. Dezember 2025.
cite-note-5151. ↑ Guido Gluschitsch: FPÖ: Hofers Nachfolger lehnt Wahl ab, nimmt Diversion aber an. In: DerStandard.at. 14. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.
cite-note-welt-154737893-5252. ↑ Bernhard Odehnal, Wien: Hofer: „Sie werden sich noch wundern“. In: welt.de. 25. April 2016, abgerufen am 8. Mai 2016.
cite-note-5353. ↑ Norbert Hofer steht zu seiner Glock. In: Der Standard, 12. April 2016.
cite-note-5454. ↑ Christian Bartlau: Norbert Hofer: Der Mann mit der Glock. In: Die Zeit. 25. April 2016, abgerufen am 19. Juni 2017.
cite-note-5555. ↑ Hofer will Hitler-Geburtshaus abreißen lassen. In: Stern. 11. September 2016, abgerufen am 31. Mai 2022.
cite-note-5656. ↑ Hofer will Klimaschutz zu „FPÖ-Schwerpunkt“ machen. In: ORF.at, 5. Juni 2019, abgerufen am 18. JĂ€nner 2020.
cite-note-5757. ↑ Österreich: Kurz vor Comeback - wieder Koalition mit FPÖ? 30. September 2019.
cite-note-5858. ↑ Corona ist fĂŒr Norbert Hofer „ein Grippevirus“ www.diepresse.com, 13. Mai 2020
cite-note-5959. ↑ „Koran gefĂ€hrlicher als Corona“: Muslime zeigen Norbert Hofer an kurier.at, 17. Juni 2020
cite-note-6060. ↑ Die Experten des Verkehrsministers raten zu Tempo 100 auf der Autobahn. In: Oberösterreichische Nachrichten, 2. Oktober 2018.
cite-note-6161. ↑ eursosolar.at: Vorstand (abgerufen am 17. Mai 2016)
cite-note-6262. ↑ Verena Hofer: „Meine Eltern lehnten Norbert ab, weil er ein Blauer ist“. In: Kurier. 6. MĂ€rz 2016.
cite-note-6363. ↑ PrĂ€sidentschaftswahl: So glĂ€ubig sind die Kandidaten. In: religion.orf.at. Abgerufen am 30. Mai 2022.
cite-note-6464. ↑ Norbert Hofer: Ein toller und eindrucksvoller Moment fĂŒr mich. Hier stehe ich an der Ehrentafel meines Großonkels Hermann Hofer, der gemeinsam mit seiner Gattin Regina 50 Jahre am Katerloch gegraben und gearbeitet hat. Das Katerloch ist die tropfsteinreichste Schauhöhle Österreichs. In: Instagram. 8. Juni 2023, abgerufen am 10. Juni 2023.
cite-note-6565. ↑ Nobert Hofer und Spaghetti Bolognese am 16.12.2011. In: orf.at. 16. Dezember 2011, abgerufen am 30. Mai 2022.
cite-note-diepresse-6666. ↑ Hofer: „Griss glaubt, sie ist klĂŒger als die BĂŒrger“. In: Die Presse. 6. Februar 2016, abgerufen am 6. Februar 2016.
cite-note-6767. ↑ Bernhard Weidinger: „
 keine BerĂŒhrungsĂ€ngste mit dem Begriff ‚deutsch‘“. doew.at.
cite-note-6868. ↑ Ordensregierung, auf europaeischer-sanct-georgs-orden.org. Abgerufen am 7. Februar 2016.
cite-note-6969. ↑ Hofer tritt aus St.-Georgs-Orden aus. In: ORF.at. 12. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026.
cite-note-ots-20220621-ots0201-7070. ↑ Ehrenzeichen fĂŒr Dritten NationalratsprĂ€sidenten Hofer. In: ots.at. 21. Juni 2022, abgerufen am 21. Juni 2022.
cite-note-7171. ↑ Kinderarbeit und Brutpflege: FPÖ-Hofer gab Buch heraus: So „rechtsextrem“ ist der Inhalt. In: Heute.at. 30. September 2016, abgerufen am 12. Juli 2019.
cite-note-7272. ↑ Von Frauen mit „Brutpflegetrieb“ und Zuwanderern als „Wespenlarven, die Maden von innen zerfressen“. In: sosmitmensch.at. SOS Mitmensch, 15. November 2016, abgerufen am 12. Juli 2019 (mit Zitaten aus dem Buch und zugehörigen Seitenzahlen).